Mittwoch, 29. April 2015

Orientierungslos

über Stock und Stein
oder verloren in unendlich vielen Möglichkeiten. So fühle ich mich gerade - zumindest was den Sport anbelangt. 10km-Lauf geschafft, HM geschafft und jetzt? Eigentlich wollte ich ein paar Trails laufen oder doch auf den Marathon vorbereiten?
Zumindest bin ich am vergangenen WE ein paar Trails gelaufen und habe Höhenmeter gesammelt.

da geht es gleich hoch
 
und oben angekommen
Grundsätzlich benötige ich keine Wettkampfziele, um mich sportlich zu betätigen. Ich gehe auch 4-5 mal pro Woche laufen, ohne dass ich mich auf einen Wettkampf vorbereite, also an der Motivation liegt es nicht. Was ich dann allerdings mache: Ich laufe in meinem gemütlichen "Ich-trab-vor-mich-hin-und-höre-Musik-Tempo" - ist ja nicht schlecht, aber schnell wird man davon auch nicht. Außerdem vernachlässige ich plötzlich auch jegliche Form von Rumpfstabi, Dehnübungen und Lauf-ABC. Von daher ist Laufen nach Plan auch nicht verkehrt.
Ausblick ins Maintal
Was allerdings ansteht ist im Juni mein erster Triathlon für dieses Jahr - zwar nur eine Sprintdistanz, dennoch sollte ich mich langsam mal aufmachen, um zumindest noch ein paar Mal davor schwimmen zu gehen. Das war ich in diesem Jahr nämlich bisher ganze 2x:-) Auch radfahrtechnisch sieht es noch nicht so blendend aus - aber da war ich bislang bestimmt schon 4x in diesem Jahr:-)
Aber gut - ist ja noch etwas Zeit und bis dahin trab ich noch ein bisschen vor mich hin und genieße
den Ausblick:-)
Ausblick genießen

Sonntag, 12. April 2015

Halbmarathon geschafft!!!

Und das mit neuer persönlicher Bestzeit: 1:51. Ich bin wirklich zufrieden und habe auch meine neue persönliche Bestzeit um über 10 Min. auf den HM verbessern können, trotzdem ist da doch ein kleiner Wehmutstropfen...
Obwohl wir bei meinen Eltern übernachteten, und somit nur 7 km zum Start des Obermain-(Halb-)Marathons hatten, mussten wir bereits um 7:00 Uhr aufstehen, da der Start schon für 8:45 Uhr angesetzt war.
bei ca. km 5
Die ersten Kilometer liefen super, ich musst mich sogar bremsen, um nicht - wie sonst immer - zu überzocken. Relativ konstant lief ich die ersten Kilometer so um die 5:10 - 5:12, das reicht, um unter 1:50 ins Ziel zu kommen. Mir ging es hervorragend. Nach knapp 5 km sah ich meine Mama das erste Mal, der die tollen Fotos zu verdanken sind. Auch sonst kannte ich einige der Zuschauer - Heimvorteil;-) Bis zu km 10 verging die Zeit so schnell, da immer irgendwo was los war. Ab km 15 tat es dann hier und da schon ein bisschen weh, aber kein Vergleich zu bisherigen Wettkämpfen dieser Art. Ich wusste, dass ich etwas schneller laufen könnte, wollte aber nichts riskieren, um nicht noch einzubrechen, außerdem freute ich mich  so darüber, endlich einen Wettkampft so richtig genießen zu können. Obwohl mein Schnitt laut Garmin bereits bei 5:13 lag, machte ich mir keine Gedanken. Die Kilometerangaben am Straßenrand zeigten ab km 15 immer ca. 200 Meter eher den Kilometer als mein Garmin an, also liege ich noch besser in der Zeit (dachte ich...). Bei dem ausgezeichneten Kilometer 19 hatte ich 1:38 auf dem Garmin, also erlaubte ich mir sogar noch bei der Verpflegung bei km 19 eine kleine Gehpause und trank eine Cola - noch 12 Minuten für 2,1 km, das reicht locker! Ab km 20 kamen dann Krämpfe in den Waden hinzu, die mich aber nicht großartig einschränkten.
im Ziel

Als dann meine Uhr 1:48 anzeigte, realisierte ich das erste Mal, dass es noch ein Stück bis zum Ziel ist und ich ggf. noch im Stadion eine Runde drehen muss, also gab ich nochmal Gas. Die Kilometerangaben auf der Strecke waren nicht ganz korrekt und der letzte war dann länger; wie blöd! Im Stadion angekommen, wurde meine Befürchtung wahr: noch eine Runde. Verdammt, ich zog nochmal an, aber es sollte nicht mehr reichen. Mist. Aber wieder was gelernt: Besser auf den eigene Garmin hören und nicht ganz so knapp bemessen laufen. Da muss wohl in diesem Jahr noch ein Halbmarathon herhalten:-) - die 1:50 werden 100% geknackt.
und auch noch über 100 Meter mehr gelaufen
Dafür lief es bei Lasse umso besser, obwohl er noch nie einen HM gelaufen ist, kam er als 8. Gesamt mit 1:19 ins Ziel! Toller Wettkampftag!

Jetzt waren wir noch ein Stündchen mit dem Rennrad unterwegs - insgesamt ein wirklich schönes WE und dieses lassen wir nun mit dem Frankentatort ausklingen!


mit Lasse im Ziel



Samstag, 11. April 2015

Rennradsaison eröffnet

und das bereits an Ostern - und da war es schon auch noch kalt:-)
Aber dann gestern das erste mal kurz in diesem Jahr gefahren. Herrlich!

an Ostern noch mit Überschuhen unterwegs - gestern endlich kurz
Heute steht der allerletzte Trainingsplanlauf mit ganzen 4! km auf dem Plan - HM here we go! Ich bin gespannt auf morgen:-)

Mittwoch, 1. April 2015

Das Nützliche...(Part II)

... mit dem Angenehmen verbinden.

Heute war ich mir nicht ganz sicher, ob das Angenehme auch wirklich so angenehm war. Es war eher "das Nützliche mit dem Nützlichen verbinden".

Ich brachte heute morgen sehr früh und direkt in Laufklamotten mein Auto in die gut 11 km entfernte Autowerkstatt. Bei der Abgabe fragte mich der KfZ-Mechaniker, ob ich sicher die Sommerreifen mit aufgezogen haben will... Also machte ich mich bei Schneeregen, heftigen Sturmböen und 2 Grad auf den Weg nach Hause. Teilweise war es ein ganz schöner Kampf und ich musste mich regelrecht gegen den Wind stemmen, um voran zu kommen. Die Wege waren von dem seit gestern anhaltenden Sturm mit Ästen usw. bedeckt. Als ich zu Hause ankam, schien die Sonne. Geht doch:-) Perfektes Wetter, um nach einer heißen Dusche mit dem Rad zur Arbeit zu fahren - oder besser noch: geblasen zu werden!

Sonntag, 29. März 2015

Das Nützliche...

...mit dem Angenehmen verbinden.

Umgebung erkundet










Diese Woche war ich mit einer Klasse auf einem Ethikseminar in Windischeschenbach. Da sowohl die Tage als auch die Abende gut mit Programm gefüllt waren, blieb mir nur eins: Weit vor dem Frühstück aufstehen, um Laufen zu gehen. Gleichzeitig erkundete ich so die Umgebung, um an den Nachmittagen mit den Schülern Wanderungen zu machen (auf Wegen, auf denen ich mich natürlich bereits bestens auskannte;-)) wie z.B. zur Burg Neuhaus einschl. Butterfassturm.

vor dem Frühstück ein Orientierungsläufchen

Butterfassturm in Neuhaus bei Windischeschenbach















 


Eigentlich wollte ich am WE endlich das Rennrad aus dem Keller holen... aber das sind einfach noch nicht meine Wetterverhältnisse - naja, lange kann es nicht mehr dauern.
Heute habe ich den letzten ganz langen Lauf vor dem Halbmarathon, der in zwei Wochen ansteht, gemacht. Auch wenn strukturiertes Training mal ganz schön sein kann, ich hatte mich für einen Trainingsplan Halbmarathon in 1:50 von natural running, Dr. Marquardt entschieden, freue ich mich auf die Zeit nach dem Plan. Insgesamt kam ich mit den vorgegebenen Einheiten ganz gut zurecht, auch wenn ich die schnellen Läufe zum Teil nicht ganz geschafft habe. Ich bin gespannt, was am 12.04.2015 raus kommt:-)

letzter langer Lauf vor HM








Eine schöne Woche!!!





Samstag, 21. März 2015

It´s not easy beeing green...


... außer man gehört der Spezies Matcha Tee oder grüner Smoothie an.

Um hip zu sein, muss man in der heutigen Zeit irgendeinem bestimmten Ernährungsstil folgen, der meist im Zusammenhang mit einer Lebensphilosophie steht. Low carb wird häufig von Fitnessanhängern favorisiert, die sich "strong is the new skinny" zum Ziel gesetzt haben, vegane Ernährung ist mittlerweile auch nicht "nur" noch eine Form der Ernährung sondern zieht eine Haltung mit sich, die das komplette Leben bestimmt. Diese Veränderungen haben zur Folge, dass für diese Personen natürlich auch bestimmte Orte geschaffen werden, die diese Attitüde unterstreichen. Cafés, die sich "Lowcarberia", "fruit & vegetables" heißen oder Namen haben, in denen sich sowohl die Tradition der Stadt als auch eine cosmopolite Komponente wiederspiegeln. Ein künftig eröffnendes Café in Nürnberg könnte somit den Namen "Chez Albrecht" tragen.


Was hat das mit dem heutigen Eintrag zu tun? Im Zusammenhang mit den oben beschrieben Entwicklungen, habe ich in der letzten Zeit viel zu dem Thema "Matcha Tee" als auch "grünen Smoothies" gelesen. Jeder, der aktuell etwas auf sich hält, trinkt diese grünen Wunderflüssigkeiten, da sie jünger, schöner, gesünder usw. machen.

Dem wollte ich auf die Spur gehen. Obwohl dem Matcha Tee - ein erlesener Grüntee in pulverisierter Form - in jeder wissenschaftlichen Zeitschrift (z.B. Bunte, Gala, Frau im Spiegel, Frau mit Herz, Frau mit Hase etc.) nur positive Eigenschaften in der Superlative angedacht werden, konnte ich, zumindest bei einer oberflächlichen Recherche, nur auf eine Diplomarbeit stoßen, die sich tatsächlich mit dem Thema beschäftigt hat. Die Ergebnisse: naja. Bei Frauen, die die Pille nehmen, die aufgrund des Hormonabbaus höheren Radikalen ausgesetzt sind, kam es tatsächlich zu einer Senkung der "Sauerstoffradikale" durch die regelmäßige Einnahme von Matcha Tee. Bei Männern, die grundsätzlich geringere Ausgangswerte aufweisen, zeigten sich keine Ausirkungen. Bei Personen, die bereits anfänglich sehr gute Ausgangswerten zur Abwehr der freien Radikale hatten, kam es zum Teil sogar zu einem Abfall. Aufgrund der geringen Stichprobe allerdings keine signifikanten Ergebnisse.

Matcha-Pulver

Pulver mit Bambusbesen verquirlen
Fazit: Trinkt Matcha Tee oder lasst es bleiben oder ersetzt das Ganze durch Rotwein, da dieser ähnliche Wirkungen hat:-)

Also blieb für mich nur noch eins: Matcha Tee im Bioladen kaufen, probieren und eigenes Fazit ziehen.


fertiges Ergebnis
Die Zubereitung des Matcha-Tees zeigt sich als komplizierter als erwartet, ich empfehle hierfür folgenden Beitrag:https://www.youtube.com/watch?v=t4m6dWh5xdo


Geschmacklich kann ich persönlich sagen, dass er mir wesentlich besser schmeckt, als normaler Grüntee (viel milder), ansonsten habe ich jetzt keine weiteren körperlichen oder psychischen Verbesserungen  feststellen können. Ob man die Zubereitung wirklich mit einem teuren Bambusbesen durchführen muss (der im Idealfall auf einem Porzelanständer zum Trocknen kommt:-)) oder nicht auch ein herkömmlicher Schneebesen ausreicht - who knows...


Nun zu den grünen Smoothies:
1. Grünes Gemüse, ich habe Eisbergsalat, Gurke, gefr. Spinat, Minze, Basilikum, etwas Limette gewählt mit ca 150 ml Wasser
2. in den Mixer geben (die Limette habe ich im Vorfeld ausgedrückt:-))
3. fertig - trinken:-)
4. Variante: restlichen Smoothie im Mixer mit tiefgefrorenen Beeren ohne weitere Flüssigkeit mixen
5. frozen-grüner-roter-Beeren-smoothie löffeln

1. Schritt
                                             














2. Schritt



3. Schritt




















4. Schritt



















5. Schritt





















Gleich vorneweg: Trotz anfänglicher Skepsis (zermatschter Salat mit Spinat und Gurke igitt igitt) bin ich sowas von positiv überrascht. Ich kann es nur empfehlen! Es schmeckt wirklich lecker, ob als Smoothie oder als Frozen Ice. Perfekt! Demnächst werden ich mal weitere Varianten ausprobieren. Was allerdings den besonderen Geschmack ausgemacht hat war die Minze!

Wem das alles zu kompliziert erscheint, dem empfehle ich folgende Varianten. In diesem Sinne Prost!

 

Samstag, 14. März 2015

läuft bei mir:-)

...und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Nicht nur, dass der Tag heute schon recht bald (um 3:00 Uhr fuhr ich Lasse zum Flughafen) begann, das zweite Aufstehen gegen 9:00 Uhr war dann auch noch begleitet von Grau und Nässe. Nicht gerade das, was ich mir für den am Nachmittag anstehenden 10-km-Lauf erhoffte, aber für mich allemal besser als zu heißes Wetter:-). Leider musste Iberé gestern aufgrund von Knieschmerzen den Lauf absagen, so dass ich mich alleine auf den Weg zum Nahe gelegenen Marienbergpark machte.
was für ein Wetter
Das übliche Prozedere: Startunterlagen abholen, Chip am Schnürsenkel angbringen, Startnummer vorne am Oberteil befestigen und los ging es. Kurz nach dem Start sah ich Chris auf der Strecke, ich wusste gar nicht, dass sie auch am Lauf teilnehmen wollte und freute mich um so mehr, sie zu sehen! Ich hatte mir vorgenommen, die ersten km etwas unter einem 5er-Schnitt zu laufen (5 min/km) und gegebenfalls nach der Hälfte zu steigern. Natürlich verlief es genau andersherum.
Danke an Christoph und Elena fürs Bild und Anfeuern!
Die ersten Meter viel zu schnell, so dass ich schon ab km 4 betete, es möge endlich vorbei sein. In der letzten von drei Runden überholte mich eine Frau, die ich zuvor eine Weile hinter mir hörte und die jetzt direkt vor mir lief. Ich dachte mir, oje, die Arme muss sich hier mein Gejapse anhören, aber offensichtlich konnte sie ja auch nicht schneller, bzw. es schien sie vielleicht auch nicht zu stören. Obwohl ich schon ziemlich k.o. war, konnte ich mich von der Frau ziehen lassen. Sie gab dann auf den letzten km noch ein bisschen Gas und trotz meiner bereits eintretenden Schnappatmung, konnte ich dran bleiben. Im Ziel angekommen, vergaß ich natürlich die Zeit zu stoppen, aber dachte ein paar Sekunden später dran: 48:43! Ich musste mich erstmal hinsetzen. Mit Frank, der auf mich zukam und mir etwas zu trinken anbot, konnte ich kein Wort wechseln, ich schaffte es gerade, ihm auf die Frage, welche Zeit ich hatte, meinen Garmin unter die Nase zu halten. Die Frau, die mit mir lief, kam auf mich zu - sichtlich ebenfalls erschöpft - und bedankte sich, da sie sich von mir gezogen fühlte. Toll! Ich lachte sie an und bedankte mich bei ihr. Klassische win-win-Situation! Merkwürdigerweise ist man nach ganz kurzer Zeit schon wieder hergestellt und schafft es, die anderen Teilnehmer anzufeuern. Lange blieb ich allerdings nicht mehr, es war einfach zu kalt!

bisschen zu schnell los:-)
Fazit: Ich habe heute meine bisherige 10km-Zeit um fast 5 Minuten unterboten, das ist auf die Distanz gar nicht mal so schlecht:-) Da ich immer relativ gut einschätzen kann, was so geht, wusste ich, dass ich knapp unter 50 Minuten laufen kann. Dass es nun sogar weniger als 49 Minuten wurden - darüber bin ich wirklich selbst erstaunt und freue mich natürlich riesig! Wäre noch mehr drin gewesen? Definitiv nicht! Ein Durchschnittspuls von 182 und ein max. Puls von 188 sprechen an dieser Stelle für sich.